Es gibt Alternativen zur zulassungspflichtigen Tätigkeit

16.5.2018 – Mit seinen Kenntnissen und Fähigkeiten kann ein Versicherungsmakler auch nach Verlust seiner Zulassung weiter alle Tätigkeiten ausüben, für die er keine Zulassung benötigt. So kann er etwa zur betrieblichen Altersversorgung (bAV) beraten oder zu Unterstützungskassen.

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Ich kenne Fälle, in denen in der Beratung zur bAV beziehungsweise deren Verwaltung völlig zulassungsfrei Tätige als sogar einschlägig zu mehrjähriger Freiheitstrafe ohne Bewährung verurteilte Betrüger ihren Betrieb für bAV-Beratung und -Verwaltung aus dem Gefängnis heraus, nach einiger Zeit auch als Freigänger und später auf Bewährung Entlassene weiter geführt haben.

So ist auch das Ziel der Resozialisierung sicherer erreichbar. Auf diese Weise wird es auch einem wegen Betrugs verurteilten Makler leichter gelingen, die Zuverlässigkeit erneut nachzuweisen und die Zulassung als Versicherungsmakler wieder zu erlangen.

Wer im Übrigen als Makler trotz „Existenznot” zwar keinen Betrug begeht, aber deshalb in zerrütteten finanziellen Verhältnissen lebt oder gar noch den „Offenbarungseid” (heute: „Vermögensauskunft”) abgegeben hat, kann ebenso rasch wegen Unzuverlässigkeit seine Zulassung verlieren. Es ist stets zu empfehlen, um die Alternativen zu einer zulassungspflichtigen Tätigkeit zu wissen. Nicht selten sind diese sogar besser als das bisher Gewohnte.

Peter Schramm

info@pkv-gutachter.de

zum Leserbrief: „Ebensolche Missverhältnisse bestehen auch in Spitzenpositionen”.

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