Klassik im Vergleich

24.4.2018 – Map-Report 901 enthält grafische Detailübersichten zur sofort beginnenden Rente gegen Einmalbeitrag sowie zur aufgeschobenen Rente und KLV gegen laufenden Beitrag. Neben den tatsächlich erzielten Leistungen für die Versicherten werden auch garantierte Kapitalabfindungen, Rückkaufswerte und KLV-Hochrechnungen abgebildet.

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Mit klassischen Renten- und Lebensversicherungen haben die deutschen Lebensversicherer Milliardenumsätze verbucht. Das ist noch gar nicht so lange her. Doch im Jahr 2018 will die Branche davon nicht mehr viel wissen. Heute dreht es sich mehr darum, wie teuer die alten Garantien im Bestand sind und in welcher Höhe Zuführungen zur Zinszusatzreserve die Ergebnisse belasten.

Vor dem Hintergrund einer dramatisch gesunkenen Teilnahmebereitschaft an der Klassik-Umfrage müssen die Gesellschaften, die noch Zahlen meldeten, besonders gelobt werden. Denn auch ihnen dürfte bewusst gewesen sein, dass es unter den momentanen Gegebenheiten nicht viel Positives zu berichten gibt.

Wenn sich immer weniger schwächere Anbieter beteiligen, so wird zwar weniger deutlich, wie viel besser die guten Anbieter sind. Aber die Aussagekraft, wer die Guten sind und wie diese sich unterscheiden, wird durch die geringere Teilnehmerzahl nur bedingt geschmälert. Durch fehlende leistungsschwache Versicherer in der Auswertung stehen jedoch Teilnehmer als Schlusslichter dar, die es eigentlich nicht sind.

Praktische Hilfe

Der Map-Report 901 – „Klassik im Vergleich“ liefert ausführliche Daten über die Leistungsfähigkeit der einzelnen Gesellschaften im Vergleich zum Marktdurchschnitt.

Für Vermittler, Versicherer oder Marktbeobachter – das Heft bietet allen Lesern mit Vorkenntnissen in der Lebensversicherung eine wertvolle Hilfe dabei, die einzelnen Anbieter einander gegenüberzustellen und die erbrachten Leistungen zu vergleichen.

Tendenziell ist davon auszugehen, dass Versicherer, die in der Vergangenheit überdurchschnittliche Leistungen für Ihre Versicherten erzielten, auch künftig besser als der Marktdurchschnitt sein werden. Bei klassischen Garantieprodukten sinkt jedoch die Anbieteranzahl.

Sofortrenten im Langfristvergleich

In der neuen Auflage der Untersuchung zur sofortbeginnenden Rentenversicherung gegen Einmalbeitrag werden für die drei Laufzeiten mit Rentenbeginn ab 1996, 2001 und 2006 jeweils die Entwicklungen der monatlichen Rentenzahlungen grafisch dargestellt. Diese Grafiken zeigen anhand eines Musterbeispiels deutlich, wie viel oder wie wenig Rente wirklich bei den Verbrauchern angekommen ist, um die gesetzliche Rente aufzustocken.

Unter den gegebenen Bedingungen des Niedrigzinsumfeldes können sich die Ergebnisse der Rentenleistungen sehen lassen. Wer Anfang 1998 im Rahmen einer sofortbeginnenden Rentenversicherung mit dynamischem Überschusssystem 50.000 Euro in den Musterfall eingezahlt hat, bekommt seit dem 1. Januar 2018 eine Rentenzahlung von durchschnittlich 337 Euro pro Monat.

Bei Vertragsabschluss garantiert wurde im Schnitt eine monatliche Rente von 283 Euro. In den 20 Jahren seit Rentenbeginn haben sich die Rentenzahlungen auf 78.053 Euro aufsummiert.

Der Mustervertrag ab 1998 erreichte einen positiven Saldo zwischen Ein- und Auszahlungen durchschnittlich im Februar 2011, also nach 13 Jahren und zwei Monaten.

Deutlich länger wird der Zeitraum, bis die Einzahlungssumme von den Rentenzahlungen erreicht wird, wenn der Beobachtungszeitraum im Jahr 2003 beginnt. In diesem Beispiel musste der Vertrag bis zum Februar 2018 laufen, also 15 Jahre und zwei Monate. Für dieses Beispiel beträgt die seit Januar dieses Jahres ausgezahlte Monatsrente durchschnittlich 288 Euro.

Vorzeigbare Renditen

Map-Report 901 (Bild: VersicherungsJournal Verlag)

Die Renditen für die Verbraucher, deren Policen zum Ende des Vorjahres fällig wurden, geben der Branche keinen Anlass, sich verstecken zu müssen. Bei dem Modellfall mit 20 Jahren Laufzeit wurden mit der KLV im Marktdurchschnitt 3,50 Prozent Rendite erzielt, das entspricht einer Ablaufleistung von 35.137 Euro. Der Spitzenwert erreichte sogar 4,36 Prozent beziehungsweise 38.716 Euro.

Noch etwas höher lag die durchschnittliche Rendite zum Jahresbeginn 2018 bei aufgeschobenen Rentenversicherungen mit 20-jähriger Laufzeit. Die durchschnittliche Rendite von 3,75 Prozent entspricht einer Kapitalabfindung von 36.105 Euro. Eingezahlt hatte der Kunden in beiden Beispielen 24.000 Euro.

Die 12-jährige KLV-Police hat im Schnitt 2,30 Prozent Rendite und eine Ablaufleistung von 16.741 Euro gebracht. Auch bei dieser Laufzeit war die Aufschubrente etwas rentabler und erzielte eine durchschnittliche Rendite von 2,53 Prozent. Das entspricht einer Kapitalabfindung von 17.001 Euro.

Inhaltsverzeichnis

In Map-Report 901 lesen Sie: Inhaltsverzeichnis und Editorial.

Konditionen

Der Map-Report Nummer 901 – „Klassik im Vergleich“ ist lieferbar als E-Paper im PDF-Format und als gedrucktes Heft für jeweils ab 363 Euro einschließlich Mehrwertsteuer, sowie mit Preisvorteil im Abonnement. Jetzt bestellen.

Die Konditionen für Sammelbestellungen und weitergehende Nutzungsrechte fordern Sie bitte für Ihren Bedarf per E-Mail oder über unser Kontaktformular an.

 
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