Solvabilität im Vergleich 2008 bis 2017

12.6.2018 – Ein besonderer Aspekt im Map-Report 902 – „Solvabilität im Vergleich 2008 bis 2017“ sind die Berechnungen der SCR-Bedeckungsquoten mit und ohne Übergangsmaßnahmen. Zudem enthält das Heft grafische Detailübersichten zur Bedeckung für 54 Lebens- und 25 Krankenversicherer.

WERBUNG

Die Map-Report-Redaktion hat erneut die Lebensversicherer und privaten Krankenversicherer einer Analyse der Solvabilitätsquoten nach dem neuen Solvency-II-Regime unterzogen. In der Neuauflage der Untersuchung wird die Entwicklung der Eigenmittelquoten über die vergangenen zehn Jahre grafisch dargestellt.

Große Unterschiede bei den Quoten

Alle 83 Lebens- und 36 private Krankenversicherer konnten zum Jahresende 2017 eine ausreichende SCR-Bedeckung nachweisen. Doch zumindest für die Lebensversicherungs-Unternehmen gelang das nicht immer ohne die für den Übergang auf das neue Eigenkapitalregime vorgesehenen Hilfen. Zwischen den Quoten der einzelnen Versicherungsunternehmen gab es dabei deutliche Unterschiede.

Die aufsichtsrechtlich relevante SCR-Quote der Branche (anrechenbare Eigenmittel der Branche im Verhältnis zum SCR der Branche inklusive Übergangsmaßnahmen) belief sich in der Lebensversicherung auf 400,7 Prozent. In diesem Durchschnittswert nicht enthalten sind Lebensversicherer, die auf Übergangsmaßnahmen verzichteten.

Bei dem Vergleich der SCR-Bedeckungsquoten ohne jegliche Hilfs- und Übergangsmaßnahmen zeigten sich deutliche Verbesserungen. Während Ende 2016 noch 23 Lebensversicherer die Bedeckungsquote von 100 Prozent nicht erreichten, waren es Ende 2017 nur noch elf Anbieter. Zudem verzeichneten im Vorjahr drei Versicherer Basisquoten von null Prozent. Zum Jahresultimo 2017 kam das nicht mehr vor.

Die Bedeckungsquoten zwischen den Gesellschaften schwankten auch hier extrem. Der Marktdurchschnitt, berechnet als Mittelwert aller Quoten, beträgt 227,3 Prozent.

WERBUNG
Kennen Sie Ihren Marktwert?
Mit einem Stellengesuch in unserem Anzeigenmarkt finden Sie ihn heraus.
Kostenlos und unter Chiffre...

Wertvoller denn je

Map-Report 902 (Bild: VersicherungsJournal Verlag)

Für Versicherungs-Gesellschaften bietet der Vergleich eine marktumfassende Übersicht darüber, wie das eigene Unternehmen im Verhältnis zu den Mitbewerbern bedeckt ist. Ebenso für Vermittler, die entscheiden, welche Anbieter für ihre Kunden optimal sind.

Die Solvabilitäts-Quoten waren nie wertvoller als heute. Zwar wird die Aussagekraft nach wie vor kontrovers diskutiert. Dennoch ist die Risikomessung unter Solvency II dem alten Regime methodisch überlegen. Deutlich wird das beispielsweise bei Biometrieversicherern wie Credit Life, Dialog oder Hannoversche.

Unter der alten Solvency-I-Methode wiesen diese Gesellschaften relativ geringe Solvenzbedeckungen auf. Nach dem neuen, risikoorientierten Solvency II zählen diese Versicherer hingegen zu den Gewinnern.

Schwieriger geworden ist es hingegen für klassische Lebensversicherer. Gesellschaften mit vergleichsweise geringen Kapitaldecken bei gleichzeitig hohen Kapitalanforderungen aufgrund von Leistungsverpflichtungen im Bestand haben da schon größere Probleme. Ohne Übergangsmaßnahmen kommen diese Versicherer oft nur auf vergleichsweise geringe Bedeckungsquoten.

Für Versicherer und Vermittler bleibt es eine zentrale Rolle, die Kunden im unternehmensindividuellen Einzelfall über Besonderheiten zu informieren, die nachhaltig auf die Höhe der Bedeckungsquoten wirken.

Inhaltsverzeichnis

In Map-Report 902 lesen Sie: Inhaltsverzeichnis und Editorial.

Konditionen

Der Map-Report Nummer 902 – „Solvabilität im Vergleich 2008 bis 2017“ ist lieferbar als E-Paper im PDF-Format und als gedrucktes Heft für jeweils ab 363 Euro einschließlich Mehrwertsteuer, sowie mit Preisvorteil im Abonnement. Jetzt bestellen.

Die Konditionen für Sammelbestellungen und weitergehende Nutzungsrechte fordern Sie bitte für Ihren Bedarf per E-Mail oder über unser Kontaktformular an.

 
WERBUNG
WERBUNG
Mehr Umsatz durch professionelle Kundenpflege!

Ob Kundenzeitung, Homepage oder Newsletter - durch regelmäßige Fachinformationen bieten Sie Ihren Kunden echten Nutzen.
Sie haben keine Zeit dafür? Die Autoren des VersicherungsJournals nehmen Ihnen das Schreiben ab.

Auch für Ihren Social Media Auftritt.

Eine Leseprobe und mehr Informationen finden Sie hier...

WERBUNG
Die besten Vertriebstipps für Praktiker!

Fondsverkauf einfach gemacht

Warum nicht einfach Fonds verkaufen?

Wie Sie Kunden gewinnen und erfolgreiche Verkaufsgespräche führen.

Mehr Informationen und zur Bestellung...

WERBUNG