22.4.2026 – Die Immobilienpreise in München und vor allem auch im Radius von 100 km stehen in keinem Verhältnis zum durchschnittlichen Einkommen in der Region. Es mag sein, dass man in München und drum herum vielleicht im Schnitt 100 Euro mehr Brutto-Einkommen als anders wo hat, was aber durch doppelte und dreifache Wohnkosten (Eigentum und Mieter) wieder entsprechend um ein Mehrfaches aufgezehrt wird.
So dass das Ergebnis Einkommen abzüglich Lebenshaltung (allem voran Wohnkosten) in Oberbayern im Vergleich zu anderen Bundesländern ein Trauerspiel ist. Dazu noch die Infrastruktur wie unzureichende medizinische Versorgung, schlechte Straßen, langsames Internet, zu wenig Wohnungen usw.
Aussagen wie „in Bayern lebt es sich am besten und den Bayern geht es am besten“ gelten vielleicht dann, wenn man vom Fenster die Berge sehen kann. Wenigstens das gibt es dort noch gratis, wenn auch gefühlt dort ständig Nebel ist und das Wetter sonst, na ja...
Aber mal ehrlich: Schön ist Oberbayern schon, aber die Riviera ist es nun mal eben auch nicht. Dann lebe ich lieber da, wo es nicht so schön ist, ich mir aber nicht überlegen muss, ob ich mir morgen noch das Dach über dem Kopf leisten kann. Das Gegenteil davon kann man sich ja dann bei ein paar Maß schönreden. Prost!
Heinz Vollmer
zum Artikel: Immobilienpreise: Mittelgroße Städte werden teurer




