Beim Thema Alterungsrückstellungen herrscht extreme Intransparenz

20.8.2026 – Prima, dass dieses Thema angesprochen wird. Die private Krankenversicherung (PKV) wirbt mit ihren Alterungsrückstellungen als ein Vorteil der PKV. Doch genau diese sind extrem intransparent. PKV-Versicherte bekommen die Alterungsrückstellungen nicht ausgewiesen, oft auch auf Anfrage und nach langem Nachboren nicht.

Zudem erklären die PKV-Unternehmen nicht, wie sie mit den Alterungsrückstellungen ab Vollendung des 65. Lebensjahrs umgehen. Da können über 100.000 Euro an Altersrückstellungen im Einzelvertrag gebildet sein. Doch was die PKV-Unternehmen tun, behalten sie für sich als Staatsgeheimnis. Oberflächliche Erklärungen bekommt man, die weder einem Versicherten etwas sagen, noch Profis.

Doch im Artikel wird der Schein erweckt, dass es irgendwie doch messbare Alterungsrückstellungen geben mag. Dann macht das endlich transpartent, erstens auf jeden Einzelvertrag heruntergebrochen und zweitens mit einer Erklärung, was mit denen ab Vollendung des 65. Lebensjahres des Versicherten geschieht. Wird Zeit, dass das Thema fachlich aufgearbeitet wird.

Werner Jung

w.jung@activfinance.de

zum Artikel: Bei diesen privaten Krankenversicherern wird am meisten umgedeckt

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