Das hat leider nichts mit Gerechtigkeit zu tun

14.5.2025 – Mit der beschleunigten Globalisierung seit den neunziger Jahren hat das Phänomen der Steuerflucht ins Ausland durch Wohnortverlegung heute schon eine neue Geschwindigkeit erreicht. Kapitalerträge wurden früher im Ausland verschwiegen, digitale Währungen ermöglichen Steuerfreiheit und mobiles Arbeiten wird von überall ermöglicht.

Der Steuer- und Sozialversicherungsbetrag ist schon heute für künftige Generationen nicht mehr gerecht und die Dimension durch die heutige kostenlose Informationsbeschaffung lässt schon heute Milliarden im Ausland verschwinden.

Im Arbeitsleben auszuwandern und irgendwann im Rentenalter sich des Sozialleistungsnetzes zu bedienen, hat leider nichts mit Gerechtigkeit zu tun. Das System ist heute bereits durch fremde Bundesmittel und Bundeszuschüsse gestützt, welche auch die Bürger tragen und dabei wandern noch die Leistungsträger, Firmen und Fachkräfte ins Ausland ab. Es bedarf dringend einer Reform und Gegensteuerung.

Johannes Buckel

johannes.buckel93@web.de

zum Artikel: „Sozialabgaben bei fast 56 Prozent – Studie warnt vor Belastungsgrenze”.

Artikel-Werkzeuge für Sie
Diese Seite empfehlen
Weitere Artikel der Ausgabe vom 14.5.2025
Weitere Leserbriefe