Der Blick für das Wesentliche geht verloren

23.10.2026 – Vor lauter Digitalisierung und KI geht der Blick für das Wesentliche verloren. Wir als Berater in einem hochsensiblen Themenbereich, in dem es um Existenzen geht, brauchen das alles nicht. Die Kunden brauchen Sicherheit, sie brauchen finanziellen Halt durch gute Absicherung, wenn sie nicht mehr arbeiten können oder im Ruhestand sind.

Wir müssen keine IT-ler sein. Wir müssen unser Fachgebiet beherrschen. Das erwarten Kunden von uns und da gibt es bei jedem täglichen ausschöpfenden Lernbedarf. Ich habe für KI-Spielchen et cetera schlicht keine Zeit, der Kunde auch nicht! Kein Mensch geht zum Arzt und lässt sich von einer KI untersuchen oder behandeln. Ich möchte auch nicht KI-gestützt Auto fahren oder einkaufen. Bester Schutz vor Demenz!

Genauso wie der Hype um das Homeoffice allmählich aus dem Firmenalltag verschwindet, so wird es auf absehbare Zeit auch mit der Digitalisierung und KI kommen, wenn selbst KI-Firmen ihr eigenes Kind beinahe schon für eine Totgeburt erklären.

Die Finanzbranche ist zu veränderungsaffin. Die Warteschleifen bestätigen es täglich. Führer hat man angerufen mit Drehscheibe oder Tasten und hat nach drei Minuten seine Frage geklärt bekommen. Heute hängt man das 20-fache in der Warteschleife und bekommt immer noch keine oder eine unbefriedigende Antwort. Man finde den Fehler!

Heinz Vollmer

heinz_vollmer@gmx.de

zum Artikel: Digitalisierung beginnt nicht mit Technik: Was Veränderung für den gemeinsamen Arbeitsalltag bedeutet

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