17.3.2026 – Mit welch großen Worten hat man den Bürgern wie auch den Beratern Anfang der 2000er die Riester-Rente als die Zukunft der Altersversorgung angedreht. Da auch Rürup seinen Namen verewigt haben wollte, hat man auch ihm einen Teil der Super-Versorgung angeheftet. All dies auch mit dem Segen beziehungsweise der Idee des heute als ehrbaren Kaufmann auftretenden AWG-Gründers Maschmeyer.
Ich und meine Mandanten sind heute froh darüber, dass das Thema Riester und Rürup nie meine Favoriten in der Beratung waren und ich sogar vor diesen staatlich regulierten Mogelpackungen gewarnt habe. Es hat sich die letzten Jahre jedoch auch gezeigt, dass, wer auf eine private Versorgung über Versicherungslösungen baute, ohnehin nie eine ordentliche Rendite erwarten durfte.
Niedrigzinsphase, Finanzkrise und so weiter, hin oder her, es bedarf nach meiner Ansicht eher einer Aufklärung der Bürger als eines neuen staatlich geregelten Konstrukts, worauf zu späteren Zeiten der Staat dann Steuern für seine finanziellen Staatslöcher erheben kann. Selbst das als sicher geltende Betongeld bedarf bei Objekten, welche in die Jahre kommen, erneuten finanziellen Renovierungsaufwands und Häuser sind derzeit am Immomarkt sehr schwer zu verkaufen, weil man entweder das Geld nicht finanziert bekommt oder man sich diese Last als junger Mensch nicht antun möchte.
Wer heute vorsorgt, sollte sich mit Solo-Anlagen in Form von ETF befassen, da selbst bei Einzel-Aktien nicht alles rosig scheint. Eigenverantwortung statt Staatsvertrauen wäre das Ziel!
Hans-Jürgen Kaschak
zum Artikel: „Warum die Reform der staatlich geförderten Altersvorsorge floppen könnte”.




