Versicherer können beweisen, dass sie bessere Produkte als ein Staatsfonds bieten

31.3.2026 – Für das Alter vorgesorgt zu haben, ist an sich schon von Wert, selbst wenn auf dem Weg dahin Verluste entstanden sind. So wie zu der Zeit, als man noch Vorräte für den Winter einlagern musste (und wie es die Eichhörnchen heute noch praktizieren), es hingenommen wurde, dass diese Vorräte sich nicht vermehren oder an Qualität gewinnen, sondern teils verderben oder von Mäusen gefressen werden.

Die Versicherer können beweisen, dass sie bessere Produkte als ein Staatsfonds bieten, und − wie ja jedenfalls auch bei Riester − dass sie genug geeignete Vermittler haben, um diese zu verkaufen und dafür zu beraten. Sie haben dazu Fähigkeiten, die ein Staatsfonds niemals bieten kann, und dieser alleine deshalb schon im Wettbewerb benachteiligt ist.

Damit ist ja den Versicherern auch gelungen, sich gegen Riester-Fonds und andere Riester-Formen zu behaupten. Durch Beratung können sie auch vom Wert einer lebenslangen Rente überzeugen, ganz ohne Zwang. Es ist nicht erforderlich, dass Versicherer „alternativlos“ sind.

Peter Schramm

info@pkv-gutachter.de

zum Leserbrief: Unterm Strich nach Abzug der Förderung ein dickes Minus

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