12.10.2026 – Den künftigen Rentnern ist nicht erst nach Bildern einer über 80-jährigen Mieterin, die aus ihrer Wohnung getragen wird, weil sie ihre Miete für die seit 70 Jahren bewohnte Wohnung ncht mehr zahlen kann, zunehmend bewusst, wie stark gerade die Mieten steigen. Die einen großen Teil der Lebenshaltungkosten ausmachen.
Bei Auszug wegen mangelnder Zahlungsfähigkeit wird sich der gewohnte Lebensstandard meist stark vermindern. Ein Ansparen von sonstigem Vermögen und die Finanzierung von Renten mag zu mehr Alterseinkommen führen − wenn aber die Mieten noch stärker steigen, wird jedes zusätzliche Alterseinkommen dadurch aufgebraucht.
Es ist daher verständlich, dass künftiige Rentner diesen Effekten aus steigenden Mieten durch den Kauf von selbstgenutztem Wohneigentum direkt an seiner Ursache vorbeugen, damit die Mietentwicklung die Bemühungen um andere zusätzliche kapitalmäßige Altersvorsorge nicht systematisch oder gar im Ausmaß ganz unvorhergesehen völlig zunichte macht.
Bei einem großen Teil der nun schon 80 Prozent mit Immobilienwunsch zur Altersvorsorge wird es allerdings wohl bei dem Wunsch bleiben. Sie können dann nur hoffen, wenigstens mit den Füßen voran aus ihrer gewohnten Wohnung getragen zu werden.
Peter Schramm
zum Artikel: Mit diesen Mitteln wollen Bundesbürger ihren Lebensstandard im Alter sichern




