29.4.2026 – Vielleicht erklärt irgendwann mal jemand, wie ein System mit höheren Leistungsausgaben für seine Versicherten rentabler sein kann als das zur einfachen Leistung verpflichtete GKV-System. Liegt es möglicherweise an der eigenen Risikoselektion und der ihnen „zugewiesenen“ Klientel?
Mit Gesundheit zu handeln und sie in Klassen aufzuteilen, folgt aus meiner Sicht einer zutiefst fragwürdigen Moral. Wir brauchen ein einheitliches System, ob gesetzliche (GKV) oder private Krankenversicherung (PKV), ist doch schnuppe. In der Folge hätte aber wenigstens die unschöne Rosinenpickerei mit Ausschlüssen im Bereich der PKV ein Ende.
Und ja, da folge ich dem Autor: Die Anhebung oder der Wegfall von BBG/JAE führten letztlich zu einer Einheitsversicherung. Dann bliebe der PKV nur noch das Anbieten von „Luxus“-Zusatztarifen. Fände ich in der Tat gut. Mag damit zusammenhängen, dass ich freiwillig in der GKV geblieben bin.
Andreas Burkhardt
zum Artikel: Bundesregierung plant Extraanhebung der GKV-Pflichtgrenze




