20.7.2026 – In der Rechtsschutzversicherung kam die Huk24 mit 7,25 Prozent auf die im Sechsjahresschnitt niedrigste Betriebskostenquote und die Arag mit 42,1 Prozent auf die höchste. Jahr für Jahr verbessern konnte sich nur die Allianz, wie der „Branchenmonitor: Rechtsschutzversicherung 2025“ von V.E.R.S. Leipzig darlegt.
Die 25 nach Prämienvolumen größten Rechtsschutzversicherer gaben im Schnitt der Jahre 2019 bis 2024 zwischen einem Dreizehntel und mehr als vier Zehntel des Umsatzes für den Versicherungsbetrieb aus. Das zeigt der „Branchenmonitor 2025: Rechtsschutzversicherung“ der V.E.R.S. Leipzig GmbH. In diesem werden zahlreiche Kennzahlen der 25 größten Akteure mit 99 Prozent Marktanteil dargestellt.
Arag mit der auf Sechsjahressicht höchsten Betriebskostenquote
Die höchste Betriebskostenquote (Betriebsaufwendungen (brutto direkt) in Prozent der verdienten Bruttoprämien (direkt)) wird mit 42,1 Prozent für die Arag SE ausgewiesen. Nur unwesentlich besser agierte mit 41,6 Prozent die Neue Rechtsschutz-Versicherungsgesellschaft AG (NRV).
Bei fünf weiteren der aufgelisteten Akteure waren es mehr als 35 Prozent. Dazu gehören der LVM Landwirtschaftlicher Versicherungsverein Münster a.G., die Mecklenburgische Versicherungsgesellschaft a.G., die Örag Rechtsschutzversicherungs-AG, die Itzehoer Versicherung/Brandgilde von 1691 VVaG und die Concordia Versicherungsgesellschaft a.G.
Huk24 gab relativ am wenigsten aus für den Versicherungsbetrieb
Die niedrigste Betriebskostenquote im Sechsjahresschnitt hatte die Huk24 AG. Sie gab nur 7,5 Prozent des Umsatzes für den Versicherungsbetrieb aus. Bei etwas über einem Zehntel lag die WGV-Versicherung AG.
Zwischen 14 und 18 Prozent waren es bei der Huk-Coburg-Rechtsschutzversicherung AG, der Badischen Rechtsschutz-Versicherung AG und der ADAC Versicherung AG. Unter der Marke von einem Viertel blieb ansonsten nur noch die Debeka Allgemeine Versicherung AG:
Nur ein Anbieter mit kontinuierlicher Verbesserung
Wie Detaildaten aus dem Branchenmonitor zeigen, kam die Huk24 mit 7,1 Prozent im Jahr 2022 auf die niedrigste Quote aller Anbieter in einem Jahr des Betrachtungszeitraums. Höchstens waren es 42,4 Prozent bei der Arag (2024). Bei Letzterer war auch die niedrigste Schwankungsbreite (rund 0,5 zehn Prozentpunkte) zu beobachten.
Weiter fällt auf, dass sich nur ein Marktteilnehmer kontinuierlich verbessern konnte. Dies war die Allianz Versicherungs-AG, die ihre Quote von 32,0 Prozent im Jahr 2019 auf 29,1 Prozent im Jahr 2024 senkte. Eine noch stärkere, wenn auch nicht kontinuierliche Verbesserung von 2019 auf 2024 schaffte die R+V Allgemeine Versicherung AG (minus 3,7 Prozentpunkte auf 27,7 Prozent).
Der „Branchenmonitor 2025: Rechtsschutzversicherung“ enthält zahlreiche weitere Kennzahlen zum Versicherungszweig. Die rund 50-seitige Studie kann als PDF-Version für 654,50 Euro inklusive Mehrwertsteuer bei Maik Entrich per E-Mail oder per Telefon unter 0341 24659262 bestellt werden.







