Dies waren 2025 die umsatzstärksten Krankenvollversicherer

28.9.2026 – Die Debeka liegt weiterhin an der Spitze des Umsatzrankings der privaten Krankenversicherer in der Vollversicherung. Dahinter folgen unverändert DKV, Axa, Allianz und Signal Iduna. Am stärksten wuchs die Debeka, die ihren eh schon riesigen Vorsprung weiter vergrößerte. Kräftig auf die direkt vor ihnen platzierten Wettbewerber aufgeholt haben unter anderem die Allianz und die Hansemerkur (auf die neuntplatzierte Huk-Coburg). Dies zeigen Daten aus dem Map-Report 945.

Im Geschäftsjahr 2025 buchten die im Verband der Privaten Krankenversicherung e.V. (PKV-Verband) organisierten Unternehmen nach vorläufigen Zahlen rund knapp 48,6 Milliarden Euro Bruttoprämie in der Krankenversicherung.

Davon entfielen über 35,6 Milliarden Euro auf die Vollversicherung, das entspricht einem um über einen Prozentpunkt gestiegenen Anteil von 73,4 Prozent.

Debeka vor DKV an der Spitze in der Krankenvollversicherung

Die zwölf umsatzstärksten Akteure kamen laut dem Map-Report Nummer 945 – „Bilanzrating private Krankenversicherung 2025“ zusammengerechnet auf annähernd 29 Milliarden Euro Bruttoprämien.

An der Spitze steht weiterhin der Debeka Krankenversicherungsverein a.G. Mit fast 7,4 Milliarden Euro schafften die Koblenzer in der Vollversicherung einen mehr als doppelt so hohen Umsatz wie die zweitplatzierte DKV Deutsche Krankenversicherung AG (knapp 3,6 Milliarden Euro).

Axa Krankenversicherung auf dem Bronzerang

An dritter Stelle liegt die Axa Krankenversicherung AG (fast drei Milliarden Euro) vor der Allianz Privaten Krankenversicherungs-AG (annähernd 2,9 Milliarden Euro). Knapp 2,4 Milliarden Euro werden für die Signal Iduna Krankenversicherung a.G. ausgewiesen.

Dahinter folgen mit 1,75 bis gut 1,3 Milliarden Euro die Barmenia Krankenversicherung AG, die Generali Deutschland Krankenversicherung AG, die Continentale Krankenversicherung a.G. und die Huk-Coburg-Krankenversicherung AG.

In den Milliardenbereich schafften es ansonsten nur noch die Hansemerkur Krankenversicherung AG, die Hallesche Krankenversicherung a.G. und die Bayerische Beamtenkrankenkasse AG (BBKK).

Rangliste (Bild: Wichert)

Debeka wuchs am stärksten

Der Debeka gelang mit über einem Sechstel der größte Zuwachs unter den umsatzstärksten Akteuren. Jeweils um rund ein Achtel legten die Barmenia, die Hallesch, die Continentale und die Hansemerkur zu.

Um etwas über beziehungsweise unter acht Prozent wuchsen die DKV, die BBKK, die Allianz und die Generali, um jeweils rund fünf Prozent die Huk-Coburg und die Axa. Die niedrigste Steigerungsrate unter den Platzhirschen schaffte die Signal Iduna.

Veränderung (Bild: Wichert)

Keine Rangveränderung

Anders als vor zwei Jahren (VersicherungsJournal 23.10.2024) waren aktuell erneut (13.10.2025) keine Rangveränderungen zu beobachten. Allerdings verschoben sich die Abstände wegen der unterschiedlichen Entwicklung teils erheblich. So vergrößerte etwa die Debeka den Vorsprung auf die DKV von unter drei Milliarden auf annähernd 3,9 Milliarden Euro.

Bei der Signal Iduna vergrößerte sich der Rückstand auf die Allianz von weit unter 400 auf über 500 Millionen Euro, während gleichzeitig der Vorsprung auf die Barmenia von fast 770 auf 630 Millionen Euro zusammenschmolz.

Die Hansemerkur verkürzte den Rückstand auf die Huk-Coburg von über 100 auf 30 Millionen Euro. Die direkt davor platzierte Continentale baute den Vorsprung von 44 auf fast 135 Millionen Euro aus und schob sich um 50 (auf unter 135) Millionen Euro näher an die Generali heran.

Bezugshinweis

Der Map-Report Nummer 945 – „Bilanzrating private Krankenversicherung 2025“ ist bei der Franke und Bornberg GmbH erschienen. Er enthält auf 150 Seiten neben den detaillierten Ratingergebnissen (15.9.2025) auch Übersichten zu insgesamt mehr als zwei Dutzend Bilanzkennzahlen (Geschäftsjahr 2025) von rund drei Dutzend Anbietern.

Dazu gehören neben den verdienten Bruttoprämien insgesamt (16.9.2026) unter anderem auch die Bestandszahlen in der Ergänzungs- (21.9.2026, 24.9.2026, 24.9.2026) sowie der Vollversicherung.

Das Heft bietet auch Einzelübersichten mit acht ausgewählten Kennzahlen in der Zeitreihe von 2014 bis 2025. Es ist als E-Paper ab 495 Euro netto über die Bestellseite von Franke und Bornberg erhältlich.

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