Preise für Neubauten erreichen Höchststand

13.10.2026 – Der deutsche Immobilienmarkt zeigt sich im September uneinheitlich. Der Gesamtindex der Europace AG (EPX) sank um 0,35 Prozent auf 221,77 Punkte. Im Jahresvergleich liegt er 0,84 Prozent im Plus. Im August lag das Plus mit 1,68 Prozent noch exakt doppelt so hoch (VersicherungsJournal 16.9.2026).

Bei Eigentumswohnungen geht der Index um 0,66 Prozent auf 218,39 Punkte zurück. Gegenüber dem Vorjahresmonat liegen die Preise 0,53 Prozent niedriger. In 49 deutschen Regionen wird für Neubauten im mittleren Preissegment gegenüber vergleichbaren Bestandswohnungen ein Preisaufschlag von 2.570 Euro oder mehr je Quadratmeter fällig (2.10.2026).

Auch bei bestehenden Ein- und Zweifamilienhäusern sinken die Preise. Der Index gibt im September um 0,69 Prozent auf 201,12 Punkte nach. Im Jahresvergleich liegen Bestandshäuser 0,12 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Deutlich verteuert haben sich dagegen die Preise für neue Ein- und Zweifamilienhäuser. Sie steigen im September um 0,22 Prozent auf 245,80 Punkte. Damit erreicht der Neubau einen neuen Höchststand. Im Vergleich zum Vorjahresmonat liegen die Preise 2,92 Prozent höher.

Stefan Münter, Co-CEO und Vorstand der Europace AG, ordnet ein: „Der September zeigt keinen einheitlichen Markt, sondern ein Zugangsproblem: Neubau wird für viele Haushalte immer schwerer finanzierbar. Im Bestand geben die Kaufpreise leicht nach, doch daraus entsteht noch keine echte Erschwinglichkeit – Zinsen, Erwerbsnebenkosten und oft auch Sanierungsbedarf bleiben die entscheidenden Hürden.“

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