25.9.2026 – Das Statistische Bundesamt (Destatis) berichtet, dass die Preise für Wohnimmobilien in Deutschland im zweiten Quartal um durchschnittlich 0,6 Prozent gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum gestiegen sind.
In Berlin, Hamburg, München, Köln, Frankfurt am Main, Stuttgart und Düsseldorf gaben die Preise für Eigentumswohnungen im Vergleich zum Vorjahresquartal mit einem Minus von 0,4 Prozent leicht nach. Die Preise für Ein- und Zweifamilienhäuser stiegen in den sieben Metropolen demnach jedoch gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 0,7 Prozent.
In den kreisfreien Großstädten außerhalb der Metropolen wurde für Eigentumswohnungen ein Preisanstieg gegenüber dem Vorjahresquartal in Höhe von zwei Prozent beobachtet. Für Ein- und Zweifamilienhäuser zahlten Käufer in kreisfreien Großstädten 0,7 Prozent mehr als im Frühjahr 2025.
In den dicht besiedelten ländlichen Kreisen musste für Eigentumswohnungen 1,8 Prozent weniger gezahlt werden, während Ein- und Zweifamilienhäuser um ein Prozent teurer wurden. In den dünn besiedelten ländlichen Kreisen gingen die Preise für Eigentumswohnungen durchschnittlich um 0,6 Prozent zurück. Ein- und Zweifamilienhäuser waren in diesen Regionen um 0,4 Prozent günstiger.

- Häuserpreisindex (2025 = 100), Veränderungsrate zum entsprechenden Vorjahresquartal in Prozent (Bild: Destatis)
Mit der aktuellen Veröffentlichung wurde das Ergebnis des ersten Quartals für den bundesweiten Häuserpreisindex (VersicherungsJournal 25.3.2026) um 0,2 Prozentpunkte auf nun 1,2 Prozent nach unten revidiert. Diese Anpassungen werden regelmäßig durchgeführt, um nachträgliche Meldungen zu berücksichtigen.




