OpenAI reagiert auf IT-Panne bei Versicherer Universa

27.7.2026 – Die Universa Versicherungen geben Entwarnung bezüglich des IT-Sicherheitsvorfalls, bei dem Kundendaten abgeflossen sind (VersicherungsJournal Medienspiegel 24.7.2026). Demnach wolle das abrufende Unternehmen für künstliche Intelligenz (KI), OpenAI Inc., nun sicherstellen, dass die Informationen nicht für Trainings seiner sogenannten Large-Language-Modelle genutzt werden.

In der vorigen Woche hatte eine Universa-Sprecherin gegenüber dem VersicherungsJournal von weitergehenden Forderungen berichtet. „Wir haben unverzüglich und mehrfach wiederholt über unterschiedliche Kanäle und Zugangswege den betroffenen US-amerikanischen Anbieter aufgefordert, die abgerufenen Daten unverzüglich und vollständig zu löschen.“

Der Versicherer hatte auf Anfrage berichtet, dass es „im Rahmen einer IT-Umstellung versehentlich zu einer temporär fehlenden Sicherheitseinstellung auf einem unserer IT-Systeme“ gekommen sei. „Somit war der Zugriff auf Daten eines Servers für wenige Stunden möglich.“ Das reichte, damit der ChatGPT-Anbieter die dort gespeicherten Daten automatisiert abrufen konnte.

„Der Vorfall betraf einen einzelnen Server, der zum automatisierten Datenaustausch mit Vertriebspartnern vorgesehen ist“, heißt es von der Universa. „Dort lagen allgemeine personenbezogene Daten – etwa Namen und Anschriften – sowie Vertragsdaten wie Versicherungsnummern und Tarifinformationen, bei einigen Kunden auch Bankverbindungsdaten.“

Hierüber habe das Unternehmen die zuständigen Datenschutz- und Aufsichtsbehörden unverzüglich informiert. Ebenso wie die betroffenen Kunden der Universa Lebensversicherung a.G., Universa Krankenversicherung a.G. und Universa Allgemeinen Versicherung AG sowie deren Vermittler.

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