Einkommen im Ruhestand: Was nach dem Renteneintritt finanziell wirklich zählt

1.9.2026 – Die im Rentenbescheid ausgewiesene Bruttorente sagt nur wenig über die tatsächlich verfügbare Rente aus. So sind von der Bruttorente in der Regel noch Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung zu zahlen. Zudem können Alterseinkünfte unter bestimmten Voraussetzungen der Einkommensteuer unterliegen. Wer neben einer Altersrente auch eine Hinterbliebenenrente bezieht, muss unter Umständen mit einer Rentenkürzung rechnen. Für Erwerbstätige im Rentenalter gelten darüber hinaus besondere Bestimmungen, die auch finanzielle Vorteile bieten können. Das neue Dossier vermittelt das notwendige Wissen, um die finanzielle Lage im Rentenalter besser einschätzen und bestehende Gestaltungsmöglichkeiten gezielt nutzen zu können.

Die gesetzliche Altersrente bildet für die meisten Menschen die wichtigste Einkommensquelle im Ruhestand. Dennoch wird häufig nicht bedacht, dass von der Bruttorente noch Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung sowie unter Umständen Einkommensteuer zu zahlen sind. Auch die Frage, ob jemand in der Krankenversicherung der Rentner pflichtversichert, freiwillig gesetzlich oder privat krankenversichert ist, kann die finanzielle Situation deutlich beeinflussen.

Dossier Cover (Bild: VersicherungsJournal)

Das neue Dossier „Die gesetzliche Altersrente nach Abzug von Beiträgen und Steuern“ liefert hier Antworten. Es knüpft an das bereits erschienene Dossier „Gesetzliche Altersrente: die wichtigsten Regeln im Überblick“ an, das unter anderem die Anspruchsvoraussetzungen einer gesetzlichen Altersrente erläutert.

Der neue Ratgeber widmet sich den Regelungen und Kriterien, die für die finanzielle Situation im Ruhestand von besonderer Bedeutung sind, um die finanzielle Situation im Rentenalter fundiert planen und bestehende Gestaltungsspielräume sinnvoll nutzen zu können.

Von der Krankenversicherung …

Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der Kranken- und Pflegeversicherung von Rentenbeziehern. Das Dossier erklärt die Unterschiede zwischen der Krankenversicherung der Rentner (KVdR), der freiwilligen gesetzlichen Krankenversicherung, der Familienversicherung und der privaten Krankenversicherung.

Es zeigt, welche Voraussetzungen jeweils gelten, wie sich die Beiträge berechnen und welche Einkünfte beitragspflichtig sind. Praxisbeispiele verdeutlichen hierzu, welche finanziellen Folgen unterschiedliche Versicherungsformen und Einkommensarten haben können.

Darüber hinaus werden aktuelle gesetzliche Änderungen erläutert – etwa die beschlossenen Neuregelungen zur Familienversicherung ab 1. Januar 2028, die auch viele Rentenbezieher betreffen.

… über Steuern …

Ferner werden die steuerlichen Regelungen für Bezieher einer gesetzlichen Altersrente dargestellt. Das Dossier erläutert dazu, inwieweit für Rentenbezieher eine Einkommensteuer anfällt. Erklärt wird zudem, welche Alterseinkünfte steuerpflichtig sind und inwieweit bestimmte Ausgaben und sonstige Beträge, wie ein Rentenfreibetrag und/oder ein Altersentlastungsbetrag, das zu versteuernde Einkommen mindern können.

Unter anderem wird deutlich, weshalb zwei Rentner mit einer ähnlich hohen Rente steuerlich ganz unterschiedlich behandelt werden können und welche Faktoren dabei eine Rolle spielen.

Zudem wird aufgezeigt, warum die Erhöhung der gesetzlichen Rente im Rahmen der jährlichen Rentenanpassung vollständig der Einkommensteuer unterliegt. Dies kann dazu führen, dass eine gesetzliche Altersrente, die aufgrund ihrer Höhe bislang einkommensteuerfrei war, allein infolge der jährlichen Rentenanpassungen nach mehreren Jahren des Rentenbezugs steuerpflichtig wird.

… bis zum Arbeiten im Rentenalter

Immer mehr Menschen arbeiten auch nach Rentenbeginn weiter – freiwillig oder aus finanziellen Gründen. Das Dossier erklärt hierzu, wie Betroffene von Sonderregelungen wie der Flexirente, der Aktivrente sowie dem Wegfall der Einkommensanrechnung bei gesetzlichen Altersrenten profitieren können.

Zudem wird anhand typischer Fallkonstellationen veranschaulicht, welche Auswirkungen eine Erwerbstätigkeit auf die Einkommensteuer sowie auf die Beitragspflicht und den Versicherungsschutz in der gesetzlichen Kranken-, Pflege-, Renten- und Arbeitslosenversicherung haben kann.

Ein weiteres Kapitel widmet sich dem gleichzeitigen Bezug einer gesetzlichen Alters- und Hinterbliebenenrente. Es zeigt, welche Einkünfte auf die Hinterbliebenenrente angerechnet werden und wann Rentenkürzungen drohen können.

So erhalten Sie das Dossier

Das Dossier „Die gesetzliche Altersrente nach Abzug von Beiträgen und Steuern – warum sie für eine gute Altersvorsorge nicht ausreicht und wie sich Arbeiten im Alter auswirkt“ ist am ?? im VersicherungsJournal-Verlag erschienen.

Es umfasst 38 Seiten im PDF-Format (1,1 MB) und behandelt unter anderem folgende Themen:

  • die verschiedenen Arten der Kranken- und Pflegeversicherung von Rentenbeziehern,
  • Beitragsberechnung in der KVdR, freiwilligen GKV und PKV,
  • Besteuerung der gesetzlichen Altersrente und anderer Alterseinkünfte,
  • Arbeiten im Rentenalter: Flexirente, Aktivrente und Wegfall der Einkommensanrechnung,
  • Sozialabgaben bei Erwerbstätigkeit im Rentenalter,
  • Einkommensanrechnung bei Bezug einer Alters- und Hinterbliebenenrente und
  • Gestaltungsmöglichkeiten für die finanzielle Ruhestandsplanung.

Premium-Abonnenten des VersicherungsJournals können das komplette Dossier als PDF-Datei kostenlos unter diesem Link herunterladen.

Alle anderen können es als E-Paper im PDF-Format für 19,90 Euro einschließlich Mehrwertsteuer online bestellen.

Hinweis – Lesetipp

Das neue Dossier „Die gesetzliche Altersrente nach Abzug von Beiträgen und Steuern – warum sie für eine gute Altersvorsorge nicht ausreicht und wie sich Arbeiten im Alter auswirkt“ ist eine Ergänzung zum bereits veröffentlichten Dossier „Gesetzliche Altersrente: die wichtigsten Regeln im Überblick“.

Dieses vermittelt die rechtlichen Grundlagen der gesetzlichen Altersrente und erläutert die Anspruchsvoraussetzungen der vier häufigsten Altersrentenarten. Darüber hinaus zeigt es auf, unter welchen Voraussetzungen ein vorgezogener Rentenbeginn möglich ist, welche rentenrechtlichen Zeiten für den Rentenanspruch und die Rentenhöhe berücksichtigt werden und wie sich die Höhe der gesetzlichen Altersrente berechnet.

Zudem wird erläutert, wann eine Teilrente gegenüber einer Vollrente sinnvoll sein kann und welche Voraussetzungen für einen Grundrentenzuschlag erfüllt sein müssen.

Weitere Informationen und eine Bestellmöglichkeit finden sich unter diesem Link. Die Publikation steht Premium-Abonnenten des VersicherungsJournals zur persönlichen Nutzung kostenlos zur Verfügung.

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