8.10.2026 – In der am Donnerstag veröffentlichten Neuauflage des Produktratings Krankenvollversicherung hat Franke und Bornberg 799 Produkte von 31 Anbietern unter die Lupe genommen. Die Höchstnote „FFF+“ („hervorragend“) erhielten 74 Angebote von 14 Produktgebern. Darunter waren neben den „Wiederholungstätern“ Allianz, Axa, Barmenia, BBKK, DKV, Hallesche, LKH, SDK, Signal Iduna und UKV neuerdings auch Inter, Münchener Verein, Ottonova und Württembergische. Für 26 Testkandidaten dagegen reichte es nur für ein „F+“ („ausreichend“).
Die Franke und Bornberg GmbH (FuB) hat ihr Rating von privaten Krankenvollversicherungen (PKV) aktualisiert und am Donnerstag die Ergebnisse vorgelegt. Detailinformationen zu den Bewertungsgrundlagen hat die Redaktion in einem separaten Artikel zusammengestellt (VersicherungsJournal 8.10.2026).
Berücksichtigt wurden 799 (2025: 897) ausgewählte Tarifkombinationen („Kerntarife“) von 31 (30) Gesellschaften. Die Grundgesamtheit der Angebote wird mit „über 1.400“ angegeben.
Bestnote für 14 private Krankenversicherer
Aktuell haben die Analysten an mehr als jeder elfte der ausgewählten Offerten die Höchstnote „FFF+“ vergeben. Zur Gruppe der nur 14 (zehn) Produktgeber mit mindestens einem „FFF+“-Tarif gehören laut der tagesaktuell gepflegten Rangliste im FuB-Internetauftritt die:
- Allianz Private Krankenversicherungs-AG,
- Axa Krankenversicherung AG,
- Barmenia Krankenversicherung AG,
- Bayerische Beamtenkrankenkasse AG (BBKK),
- DKV Deutsche Krankenversicherung AG,
- Hallesche Krankenversicherung a.G.,
- Inter Krankenversicherung AG,
- Landeskrankenhilfe V.V.a.G. (LKH),
- Münchener Verein Krankenversicherung a.G.,
- Ottonova Krankenversicherung AG,
- Signal Iduna Krankenversicherung a.G.,
- Süddeutsche Krankenversicherung a.G. (SDK).
- Württembergische Krankenversicherung AG und
- UKV – Union Krankenversicherung AG.
Im Vergleich zum Vorjahr (23.10.2025) sind die Inter, der Münchener Verein, die Ottonova und die Württembergische neu in die Gruppe der Anbieter mit mindestens einem „FFF+“-Tarif aufgestiegen.
Mehr als die Hälfte der Testkandidaten mindestens „gut“
Fast ein Viertel (2025: ein gutes Fünftel) der Testkandidaten wurde mit „sehr gut“ und ein gutes Fünftel (knappes Viertel) mit „gut“ bedacht. 43 (48) Prozent der Lösungen erhielten ein „befriedigend“, circa jede 35. Tarif ein „ausreichend“ („F+“).
Schlechtere Note wurden nicht vergeben. In den Vorjahren war die schlechteste vergebene Note ein „befriedigend“.
In der Mehrjahresbetrachtung fällt auf, dass die Anteile der Angebote mit den beiden höchsten Ratingnoten kontinuierlich zugenommen haben. Genau umgekehrt verhält es sich bei den „guten“ und „befriedigenden“ Lösungen.
Neuerdings auch „ausreichende“ Lösungen
Dass neuerdings auch die Note „ausreichend“ vergeben wurde, hängt übrigens mit dem neuen Mindeststandard „Transportkosten“ zusammen, den alle 23 betroffenen Testkandidaten reißen.
„Wer zur Dialyse oder Strahlentherapie muss, ist oft mehrmals pro Woche auf Fahrten angewiesen. Ein Tarif, der diese Kosten nicht übernimmt, lässt Versicherte in einer existenziellen Lage allein“, erläutert Christian Monke, Leiter Ratings Gesundheit und Private Risiken bei Franke und Bornberg, zum Hintergrund.





