7.8.2026 – Aus den Pressemitteilungen der Unternehmen …
GDV: Versicherungsabschluss wird einfacher
„Statt Ausweise zu kopieren und Formulare händisch auszufüllen, können Kundinnen und Kunden ihre Daten ab 2027 direkt aus der Eudi-Wallet teilen. Das beschleunigt unter anderem den Abschluss eines Vorsorgeprodukts“, schreibt der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV) auf seiner Internetseite.
Technische Grundlage des Verfahrens ist das Eudi-Wallet-Ökosystem im Zusammenspiel mit den Systemen der Versicherer. Der Kunde teilt die Nachweise, die Wallet-Infrastruktur hält sie hinterlegt bereit und die Antragssysteme der Versicherungsunternehmen nehmen sie entgegen und verarbeiten sie. Erst das Zusammenspiel dieser drei Ebenen macht den vereinfachten Abschluss möglich.
Dadurch entfalle zum Beispiel bei einer Risikolebensversicherung das Kopieren des Ausweises, das Heraussuchen der Geburtsurkunde, das Scannen des Einkommensnachweises, das Ausfüllen der Formulare und das Unterschreiben.
Ascore aktualisiert Scorings
Die Ascore Das Scoring GmbH hat den Scoring-Jahrgang 2026 für Einkommenssicherung, Pflege- und Todesfallabsicherung veröffentlicht.
Im Bereich Einkommenssicherung wurden 406 Tarife überarbeitet oder neu aufgenommen. 43,8 Prozent der geprüften Berufsunfähigkeitstarife erreichen die Höchstbewertung von sechs Kompassen. Ein vergleichbar hohes Niveau wie im Vorjahr. In der Pflege und Todesfallabsicherung liegen für 138 Tarife aktualisierte Ergebnisse vor. Weitere 22 Tarife folgen schrittweise nach der finalen Freigabe durch die Versicherer.
Im Bereich Risikolebensversicherung hat Ascore die Kriterienkataloge angepasst, um die unterschiedlichen Abfragen der Gesellschaften beim Konsumverhalten abzubilden. Erfasst werden nun explizit moderne Konsumformen wie E-Zigaretten, Vapes sowie nikotinfreie Produkte und verdampfungsbasierte Alternativen.
LTA warnt vor speziellen Risiken bei Reisegruppen
„Ob Freundeskreis oder Vereinsreise: Bei Gruppenreisen kann der kurzfristige Ausfall einer einzigen Person weitreichende Folgen haben“, warnt die Lifecard-Travel-Assistance Gesellschaft für Reiseschutz mbH (LTA). In einer Pressemittteilung wird ein Beispiel genannt:
Acht Freunde haben für eine gemeinsame Kanada-Rundreise Flüge, Hotels und Mietwagen gebucht. Drei Tage vor dem Abflug hat sich einer der Gruppe bei einem Fahrradunfall schwer verletzt und darf die Reise nicht antreten. Fahren die anderen trotzdem – oder sagen alle gemeinsam ab? „Solche Situationen kommen häufiger vor, als viele Reisende vermuten“, schreibt LTA.
Gruppenreisen lebten davon, dass alle dabei sind. Falle eine Person kurzfristig aus, könne das die Reisepläne der übrigen Teilnehmer erheblich beeinträchtigen. Oder gar unmöglich machen, wenn etwa ein Segeltörn davon abhänge, dass der einzige Inhaber eines Bootsführerscheins als Skipper teilnehme.
„Bei Gruppenreisen stellt sich häufig die Frage, welche Auswirkungen der Ausfall eines Mitreisenden auf die gesamte Gruppe hat. Genau deshalb lohnt es sich, den Versicherungsschutz bereits bei der Buchung genau anzuschauen", sagt Dr. Michael Dorka, Geschäftsführer des Reiseschutzspezialisten.




