18.9.2026 – Wenn es um die Vermittlung von Policen zur Kindervorsorge geht, ist die LV 1871 die Favoritin der ungebundenen Vermittler. Dahinter folgen die frühere Seriensiegerin Nürnberger und die Universa. Dies zeigen die Asscompact Trends III/2026.
Die Kindervorsorge gehört im Maklervertrieb nicht zu den absatzstärksten Produktgruppen. Das belegen die letzten Auflagen der quartalsweise publizierten Studienreihe Asscompact Trends, die von der BBG Betriebsberatungs GmbH erstellt wird.
240 ungebundene Vermittler gaben Auskunft
Die Untersuchungen beruhen auf einer Onlinebefragung zu diversen Vertriebsthemen. Die Nettostichprobengröße der aktuellen Auflage wird mit 240 Versicherungsmaklern angegeben. Durchgeführt wurde die Befragung im Juli.
Rund 90 Prozent der Teilnehmer sind männlich und etwa zehn Prozent weiblich. Sie sind im Schnitt 57,7 Jahre alt, wobei weit über drei Viertel die 50 Jahre bereits überschritten haben. Über 40 Prozent sind sogar über 60 Jahre alt. Andererseits ist nur rund jeder Zwölfte 40 Jahre oder jünger. Der Anteil der höchstens 30-Jährigen liegt bei etwa einem Vierzigstel.
Die Interviewten haben im Mittel 30,6 Jahre Branchenerfahrung und wollen im Schnitt mit 68,1 Jahren aus dem Berufsleben ausscheiden. Fast vier von zehn Interviewten planen sogar, nicht vor Vollendung des 70. Lebensjahres aufzuhören.
LV 1871 an der Spitze
Die Kindervorsorge gehört in der Aufstellung der Befragten zwar nicht zu den absoluten Top-Produktgruppen. Allerdings kletterte das Segment zuletzt von Rang 15 auf Platz elf nach oben. Dabei berichteten etwa 45 Prozent der Interviewten von einem „(sehr) guten“ Geschäft. Dem stand ein knappes Viertel an „(sehr) schlechten“ Beurteilungen gegenüber.
Im Rahmen der Befragung sollten die Vermittler auch die favorisierten Anbieter in den einzelnen Produktlinien benennen. Dabei konnten sie über ein Drop-down-Menü die aus ihrer Sicht beste Gesellschaft auswählen oder frei eingeben.
Im Segment Kindervorsorge ist die Lebensversicherung von 1871 a.G. München (LV 1871) der Favorit. Mehr als jeder fünfte Umfrageteilnehmer gab seine Stimme für das Unternehmen ab. Rund ein Sechstel votierte für die Nürnberger Lebensversicherung AG.
Universa an dritter Stelle vor der Stuttgarter
Die Universa Lebensversicherung a.G. auf dem Bronzerang konnte gut jede siebte Stimme auf sich vereinen, die auf Rang vier platzierte Stuttgarter Lebensversicherung a.G. mehr als jede neunte Favoritennennung.
Dahinter folgen mit Anteilen zwischen 9,6 und 3,2 Prozent die Helvetia Versicherungen, die Allianz Lebensversicherungs-AG, die Volkswohl Bund Lebensversicherung a.G., die Swiss Life Lebensversicherung SE und die WWK Lebensversicherung a.G.
Auf- und Absteiger
Die LV 1871 konnte die Spitzenposition verteidigen, die sie sich ein Quartal zuvor noch – wie schon in der Auflage I/2024 – mit der Nürnberger geteilt hatte. Auch in Auflage IV/2023 hatten die Münchener von ganz oben gegrüßt. Die übrigen elfmal seit der Auflage I/2023 hatte die Nürnberger in Front gelegen.
Die Universa landete im Betrachtungszeitraum siebenmal an dritter und fünfmal an zweiter Stelle. Der Rückstand auf die führende Gesellschaft betrug in der Spitze 17 Prozentpunkte (Auflage IV/2025). Im darauffolgenden Quartal war sie mit nicht einmal drei Prozentpunkten Rückstand (VersicherungsJournal 6.9.2024) am nächsten an der Spitze dran.
Der 176-seitige Berichtsband der Asscompact Trends III/2026 kostet 1.785 Euro inklusive Mehrwertsteuer (Preisnachlass bei Jahresabonnement). Er kann bei Sebastian Sommerer per E-Mail oder per Telefon unter 0921 7575834 bestellt werden.






