18.9.2026 – Da muss man schon zweimal lesen: [...] die das Glück haben eine durchgehende Erwerbsbiografie [...] Da arbeitet jemand von 15 bis 65 durch und soll noch zwei weitere Jahre aufgebrummt bekommen?
Ich würde bei Leuten wie mir anfangen, zu sparen, da ich mit 67 auf maximal 40 Jahre kommen kann (langes Studium). Dann muss ich eben bis 72 (45 Jahre) arbeiten, um abschlagsfrei in Rente zu gehen, oder ich nehme einen Abschlag in Kauf. Aber die besonders Langjährigen zu bestrafen, ist geschmacklos.
Wie gesagt, es gibt hier Möglichkeiten mit mehr Fairness. Im Übrigen vermisse ich bei der Reformdiskussion neben der Einbeziehung der Beamten (siehe Austria − es geht), doch die Verursacher des demografischen Problems stärker ins Boot zu holen.
Wer selbst keine Kinder (künftige Bezahler der Renten) gezeugt hat, muss mit einem Rentenabschlag bedacht werden. Schließlich gab es hier genug finanziellen Spielraum für private Zusatzvorsorge. Das ist eine Frage der Gerechtigkeit.
Siegfried Bauer
zum Artikel: Rente mit 63: Kritik an „Boomer-Subventionsprogramm“




