22.6.2026 – „KI erst einführen, wenn sie tatsächlich eine Entlastung darstellt [...] soll man dann noch die KI kontrollieren und an vielen Stellen auch berichtigen. Das führt eher zu mehr Arbeitsschritten anstatt zur Entlastung.“ Und: „KI ist nicht schlecht, schlecht ist nur, dass Arbeitgeber denken, dass KI allein läuft und Menschen ersetzen kann.”
Das ist aber doch bei jedem neuen Mitarbeiter genauso. Der kann auch nicht ganz von selbst gleich ohne Kontrolle und Berichtigungen einen erfahrenen abgehenden Mitarbeiter ersetzen. Und er macht den bisherigen Mitarbeitern erst einmal zusätzliche Arbeit, bis er selbstständig richtig arbeiten kann. Bis dahin muss er erst einmal dazulernen, und macht viele Fehler − lernt dann selbstständig weiter dazu, um immer besser zu werden.
Genau so ist es mit KI, nur besser, schneller, und preiswerter. Man sollte sie einfach als neuen Kollegen sehen, der auch erst zusätzliche Arbeit macht, aber bisherige bald ersetzen kann und zusehends entlastet. Die KI ist extrem lernfähig und begierig, auch aus Fehlern zu lernen, dafür auch Fragen zu stellen und sogar Neues vorzuschlagen und zu versuchen. Dafür müssen ihr vorhandene Mitarbeiter zunächst helfen, und nicht sofort „Perfektion” erwarten. Die würde man ja bei Nachwuchs durch Kinder auch nicht sofort verlangen.
Peter Schramm
zum Artikel: KI: Belastung statt Entlastung?




